Das unwürdige Leben der Eisbären in deutschen Zoos

Tatort: 11 deutsche Zoos

Opfer: 34 Eisbären

Eisbären leiden besonders in Gefangenschaft. Nach neuesten Untersuchungen zeigt sich folgendes:

  • hohe Kinersterblichkeit: 61 Prozent der deutschen Eisbären-Babys starben bereits unter 12 Monaten.
  • frühe Sterblichkeit: 75 Prozent der Eisbären sterben jung, noch vor ihrem 15. Geburtstag
  • Verhaltensstörungen: 70-95 Prozent der Eisbären zeigen deutliche Verhaltensstörungen
  • ALLE Tiere haben viel zu wenig Platz, sie wandern in der Natur 100km täglich

„Eisbären durchstreifen in Freiheit Gebiete, die 1 Million Mal größer sind als Zoogehege“ (Prof. Hanno Würbel)

Es ist ein Trauerspiel, welches das Leben der Eisbären in Gefangenschaft beschreibt. Eingesperrt sein, Temperaturen die weit über der Regel liegen (Eisbären können -50°C aushalten). Dazu eine Unzahl von Verhaltensstörungen.Warum aber das Leid? Nichts verspricht so viele Besucher wie süße flauschige Tierbabys. Man denke an KNUT. Millionengewinne und ein unglaublich verhaltensgestörtes, leidendes Tier

Ich kann mich der Forderung von PETA nur anschließen, einen sofortigen Zuchtstop für in Gefangenschaft lebende Eisbären zu fordern!

Was tun!?

  • Besuchen Sie niemals Zoos!
  • Schreiben Sie an die Zoodirektoren und teilen Sie ihnen mit, was Sie von dieser Qual halten!
  • GO VEGAN!
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9 Kommentare

Eingeordnet unter Tierqual, Tierrechte, Tierschutz, Vegan, Veganismus, Zoo

9 Antworten zu “Das unwürdige Leben der Eisbären in deutschen Zoos

  1. newsmagazin

    ist ja egal welches tier und wo, zucht & haltung sollte beendet werden…ich leb‘ die philosophie zwar auch nur begrenzt weil wir haben eine wohnungskatze, aber halt aus dem tierheim. das größere über als zoos sind für mich aber imemr noch die „produktionstiere“.

    • newsmagazin

      …und das absurde an der ganzen geschichte ist ja, dass alle so tun als wären die tiere so süss und nett, sobald sie aber eine sogenannte „verhaltensabnormalität“ zeigen wie z.b. aggression gg. pfleger werden sie abgeknallt.

      das folgt dem gleichen prinzip wie das pseudovorhaben, bei uns ausgerottete tierarten wiederanzusiedeln wie eben bären…sobald sich tiere wie jj-one aka bruno so verhalten wie sie natürlicherweise wären oder sie sich gezwungenermassen so verhalten wie die begrenzung ihres siedlungsraums durch den menschen es ihnen diktiert werden sie einfach aus dem weg geräumt. 3 tage empörung folgen, dann hat es der omnivore otto-normal-fresser in seiner perversen gedankenlosigkeit wieder vergessen. aber hauptsache man kann sein gewissen mit wwf-spenden und ähnlichem beruhigen.

    • Definitiv ja! deswegen richtet sich der Veganismus ja auch gegen jede Form der Ausbeutung. Mir war es nur wichtig die Ergebnisse der Eisbärenuntersuchung zu posten, weil sich da sicher noch einige denken“ach im Zoo haben dies doch gut, da bekommen se Essen und können den ganzen Tag den lieben Gott nen guten Mann sein lassen“ Mööööp FALSCH! Zoo = Tierqual

      edit:

      oh ja das is auch so ne sache“aber zoos tragen doch zum artenschutz bei“ sooo ein käse. zwar wildern sie das eine oder andere tier aus, aber das tier ist meist nicht überlebensfähig, da es durch die Zeit im Zoo verkorkst wurde. Wenn man die Einnahmen der Zoos jedoch nutzen würde um den natürlichen Lebensraumzu schützen, aufzuforsten, Wildererpatroullien etc schaffen würde, das wär mal ein Beitrag zum Artenschutz. Nein sperren wir doch alles mögliche Getier ein und nutzen das Geld um die Gehege so zu gestalten, dass sich die Besucher denken “ ach schau mal wie schön, da haben se ja nen urwald an die wand gemalt“

      • newsmagazin

        vor allem die „nachzucht“ wäre ja nicht mal nötig wenn sich nicht alle wie die idioten aufführen würden 🙂

  2. gleichklang1

    Ich finde auch, dass Zoos abgeschafft gehören. Selbst pädagogisch sind sie keineswegs eine gute Sache, lernen doch die Kinder gleich, dass man Tiere einsperren darf. Auch wenn die Maximalforderung das Ziel bleiben sollte,müssen wir uns aber trotzdemim Sinne der Einzeltiere auch für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Zoos einsetzen, auch unter der Gefahr, dass dies als Legitimation für ihre Fortexistenz nutzen.

    • definitiv ja. das ist genau so wie mit zirkussen. kindern wird so nicht empathie oder respekt vor lebewesen gezeigt, nein es wird ihnen gezeigt, dass es richtig ist einzusperren, mit gewalt den eigenen willen durchzubringen etc…

  3. Pingback: Vegan im Alltag « Go Vegan

  4. sigmundo

    gibt es denn eindeutige wissenschaftliche fakten für das leiden von eisbären in zoos? ich meine, wenn ein eisbär früh stirbt, sagt das ja noch nichts über seine gemütszustände in seinem vorherigen leben aus. und ich kenne so einige in freiheit lebende menschen, die mit ihren verhaltensstörungen eigentlich ganz gut klarkommen…;)

    • kommt drauf an was du als wissenschaftliche fakten deklarierst.
      ich finde die zahlen sprechen für sich. und hohe sterblichkeit und auch kindersterblichkeit sprechen dafür, dass etwas nicht stimmt. am deutlichsten aber sind die zahlen zu verhaltensstörungen. die kann man auch nicht mir menschlichen „verhaltensstörungen“ gleichsetzen. Eisbären und viele andere Tiere auch leiden in Zoos weil sie einfach eine reizarme Umgebung vorfinden. was dazu führt, dass sie sich angwöhnen immer und immer wieder den gleichen weg zu gehen, den kopf nach hinten zu werfen…
      ein gefängnis auf stahl und beton kann nunmal nicht gut für ein lebewesen sein, da können die wände noch so schön angemalt werden mit eisscholen und dem weiten meer

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