Fleisch essen und Umweltschutz vertragen sich nicht!

Heute flatterten neue Flyer von PETA zu mir nach Hause. Verteilen werde ich sie wohl am 01.11, dem Welt-Vegan-Tag. Über das Leid der Tiere 500 Mio Tiere, die allein in Deutschland gezüchtet werden, um dem menschlichem Egoismus zu dienen, soll heute nicht berichtet werden.

  • Landverschwendung: Um einen Veggie zu ernähren braucht man zwanzig Mal weniger Fläche als für einen Fleischesser
  • Wasserverschwendung: 70% der entschlossenen Wasserressourcen fließen in die Landwirtschaft. 1 Kilo Fleisch = 15.500 Liter Wasser
  • Energie: Die komplette Produktion eines Kilos Rindfleischs kostet so viel Energie wie, wenn man eine 100W-Glühbirne 20 Tage komplett anlassen würde.
  • Klimawandel: 51% aller klimaschädlichen Gase stammen aus der Landwirtschaft.  1 Kilo Fleisch entspricht einer Autofahrt von 250 km.
  • Umweltverschmutzung: Unmengen an Abwässern fließen in unsere Gewässer. Allein die Schweine Deutschlands produzieren doppelt so viele Abwässer wie die menschliche Bevölkerung
  • Welthunger:Für 1 Kilo Fleisch braucht man ungefähr 10 Kilo Getreide. Würde man das Getreide direkt dem Menschen  zugänglich machen, müsste niemand auf dieser Welt Hunger leiden.

GO VEGAN!

Quelle:  PETA

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9 Kommentare

Eingeordnet unter Alternativen, Klimaschutz, Umweltschutz, Vegan, Veganismus

9 Antworten zu “Fleisch essen und Umweltschutz vertragen sich nicht!

  1. Pingback: Motive des veganen Lebens « Go Vegan

  2. Mhhh

    Warum verträgt sich Umweltschutz nicht mit Fleischkonsum?
    Ich finde jeder noch so kleine Gedanke an die Umwelt ist wichtig und richtig! Ob das nun ein veganer Lebensstil ist oder ob ich meinen Müll nicht in den Wald fahre würde ich qualitativ nicht abwerten.

    Every bit helps.

    • warum sich umweltschutz nicht mir fleischkonsum verträgt? na lies doch den blogeintrag dazu XD

      es ist einfach unglaublich unlogisch sich für den umweltschutz einzusetzen und dann fleisch zu essen, wenn man bedenkt was für riesen flächen abgeholzt werden an regenwald. welche emission an treibhausgasen durch viehwirtschaft zustande kommt. verschmutzung der gewässer. etc etc

      DAS verträgt sich einfach nicht mit umweltschutz.
      sicher sind kleine schritte sinnvoll und auch wertvoll, man kann aber schlecht von sich sagen :“ Hey ich bin umweltschützer kommen wir essen rindersteak“ ist einfach unkonsequent und nicht durchdacht.

      • Mhhh

        Ich habe den Blogeintrag gelesen, dennoch danke für den Hinweis.

        Der Gedanke Umweltschutz und Fleischverzehr passen nicht zusammen ist in meinen Augen zu idealistisch.
        Umweltschutz geht jeden etwas an und fängt bei den winzigsten Kleinigkeiten an (Papiertüte statt Plastik,…). Der Verzicht auf Fleisch aus dem Aspekt des Umweltschutzes erreicht die breite Masse nicht. Faktisch mag die „Fleischzucht“ wohl einen sehr negativen Einfluss auf die Umwelt haben, die Behauptung Fleischverzehr hebt jegliches umweltschützendes Gedankengut auf, finde ich falsch. Zu radikal. Schreckt ab – weckt keine Sympathie bei der Masse (und die ist essentiell).

        Ganz nebenbei, ich esse Fleisch und bin hier nur gelandet weil ich „Bally“ und „Gucci“ in einem Google-Suchfeld hatte.
        Ich finde Umweltschutz wichtig, finde das Thema interessant, betreibe aber selbst nur eine „light“ Version die mich in meinem Alltag nicht einengt. Betrachtet man diese Einstellung idealistisch könnte man es egoistisch nennen oder eine Art Selbstbetrug – ist es aber nicht, ich finde wenn jeder einen Tick weiter denkt und auch nur die Mittel nutzt die ihm zur Verfügung stehen, wären wir schon auf engem VIEL besseren Weg!

      • stimtm soweit ja auch, dass wenn jeder seine mittel nutzt wir viel weiter wären. und jeder hat die mittel auf fleisch zu verzichten 😉 es ist nicht radikal. es ist einfach konsequent. das ist der unterschied. und mit der wahrheit erreicht man selten sympathie bei der masse. trotzdem bleibt sie die wahrheit.

        versteh mich nicht falsch. ich sage nicht! dass fleischkonsum jeglichen umweltschützende gedanken aufhebt. ich sage es ist unlogisch und sehr sehr inkonsequent. (über plastiktüten ist auf meinem blog auch ein eintrag zu finden, ich empfehle stofftaschen statt plastik oder papier 😉 )
        durch den einfachen verzicht von fleisch (und allen anderen tierischen produkten) erreicht man unglaublich viel, sei es im sinne des umweltschutzes oder der tiere. immerhin ist jeder deutsche im jahr für den tod von 150 Tieren verantwortlich, nur damit ein sog. ordentliches stück fleisch auf dem teller liegt.

        ich schätze kleine schritte, ich verstehe jedoch inkonsequenz nicht

  3. Pingback: Zerstörung der Erde durch Fleischkonsum | Go Vegan

  4. newsmagazin

    ich finde (rein sachlich), dass jede argumentation die sich an der sympathiemöglichkeiten für die masse orientiert nicht nur eine spur von mitläufermentalität besitzt. zu sagen, etwas hätte nur sinn wenn die „essentielle sympathie der masse“ vorhanden ist klingt wie „hinterfrage nicht, wenn die masse dafür ist“. viele sachen (menschenrechte, demokratie, frauenrechte, bildungszugang, religionsfreiheit) würde es heute nicht geben wenn die leute damals gesagt hätten; orienteieren wir uns daran was uns die masse / gesellschaft vorgibt. rein sachlich versagt die argumentatio für mich zeimlich auf ganzer linie.

    in meinen augen (nicht mehr sachlich,meinungsbildung) ist genau diese art des scheinumweltschutzes ein großes problem. sie gibt zwar das gefühl etwas getan zu haben, zeigt aber nicht das komplette bild und dessen zusammenhänge auf. es ist wie eine wahl, zu der man zwar in die wahlkabine geht aber ohne nachzudenken sein kreuz einfch irgendwo macht. man hat zwar den mechanismus der wahl oberflächlich verstanden, es fehlt aber die konsequenz und information um ein politisch mündiger bürger zu sein. und genau diese mangelnde konsequenz bzw. die „light“-versionen beinhalten pseudomoral. mag sein, dass man sich zwar gedanken macht aber sich als verfechter des umweltschutzes zu sehen ist eine farce.

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