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Vitamin B12 durch Zahnpasta aufnehmen

Das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) in Gießen hat in Zusammenarbeit mit dem Vegetarierbund Deutschland eine Studie in Auftrag gegeben, um die Wirksamkeit einer neuen Zahnpasta zu testen, welche den Vitamin B12 Bedarf decken soll. Es handelt sich hierbei um die Zahnpasta „SANTE dental med Zahncreme Vitamin B12„, welche vom Vegetarierbund Deutschland und dem Naturkosmetikhersteller LOGOCOS entwickelt wurde.

Etwa 5-7% der Jungen Menschen leiden an einem B12-Mangel und ebenfalls etwa 10-30% der gesunden Menschen imAlterüber 65 Jahren.

B12  ist enorm wichtig für die Funktion der Nerven, für die Blutbildung und die Zellteilung. Der VEBU-Hompeage ist zu entnehmen, dass besonders folgende Gruppen auf ausreichend Vitamin B12 achten sollten. „Zu den größten Risikogruppen für einen Mangel zählen vor allem vegan lebende Menschen, ältere Personen, Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Schwangere und Stillende sowie Alkoholiker und Raucher“

Ergebnisse der Studie:

Es hat sich eine deutliche Steigerung der Vitamin B12 Werte gezeigt bei Personen, welche regelmäßig mit der Sante Zahnpasta ihre Zähne putzten.  „Der Wert für Holo-Transcobalamin, dem sensibelsten der drei gemessenen Indikatoren, hat sich im Durchschnitt (Verum- & Therapiegruppe) um 92 Prozent verbessert. Bei Probanden mit sehr niedrigen Ausgangswerten (Therapiegruppe) hat sich der Wert sogar mehr als verdreifacht.“ Weiter kann Nutzung der Zahnpasta einen bestehenden Mangel ausgleichen und für eine ausreichende B12 Versorgung dienen!

weitere Informationen finden Sie unter www.vebu.de

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Studie: Fleisch erhöht Risiko von Hals- und Kopftumoren

Wissenschaftler des Imperial College London fanden heraus, dass der Verzehr von rotem Fleisch und Fleischwaren positiv mit dem Auftreten von Hals- und Kopftumoren assoziiert ist. Ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse kann als protektiver Faktor gesehen werden. Die Studie umfasste14.500 Krankheitsfälle und 22.737 Kontrollpersonen.

Tuen Sie sich, der Umwelt und den Tieren einen gefallen:

 

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Chuang SC et al.: Diet and the risk of head and neck cancer: a pooled analysis in the INHANCE consortium. Cancer Causes Control, 20.10.2011

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Bericht zur VeggieWorld in Wiesbaden

Letztes Wochende fand in Wiesbaden Deutschlands erste Vegetariermesse (VeggieWorld) statt. Veranstaltet und organisiert vom Vegetarierbund (VEBU).

  • Vorfeld

Im Vorfeld wurden große Aufrufe gestartet, ein jeder schien hinzufahren. Auch ich habe mich wie Bolle gefreut, dann kam jedoch der reste Dämpfer, Vion sollte als Aussteller vertreten sein und die Produkte der Marke Vegetarier anbieten. Vion ist der zweitgrößte Fleischproduzent Europas und der größte Fleischproudzent Deutschlands. „WIE BITTE!? Ein Fleischmulti auf ner Vegetariermesse?!“ meine Freude war geschmälert. Dann hörte ich, dass Vion nicht kommt und ich freute mich wieder sehr. Aber leider zu früh gefreut, Valess sollte mit einem Stand vertreten sein. Valess bietet Vegetarische Produkte auf Milchbasis an. Milch aus konventioneller Massentierhaltung… „WIE BITTE !? konventionelle Massentierhaltung auf einer Messe für nachhaltigen Genuss!?“ Leider hat Valess nicht abgesagt! Dafür aber die Vegane Gesellschaft Deutschland, die nicht mit solch einer Firma die Bühne teilen will. (Was ich absolut verstehen kann)

  • Messe an sich

So auf der Messe angekommen lief ich durch die großen Hallen der Paracelsus-messe zum kleinen Teil der VeggieWorld. Die Halle war wirklich klein und unglaublich voll. Gefühlte 1000 Menschen drängten sich von Stand zu Stand. Was ja absolut dafür spricht, dass die Nachfrage besteht. Viele interessante Stände, Smoothies, Rohkost, Essensstände und leider auch Valess.

Die Messe war recht klein (eindeutig ausbaufähig) aber nett gemacht.

Besonders hervorzuheben waren die angebotenen Vorträge, sowie die Podiumsdiskussion mit Karen Duve, Helmut Kaplan, und einem Menschen der die Seite Antiveganer.de betreibt. „WIE BITTE?! Ein Antiveganer auf ner Vegetariermesse!?“ Es ist mir unbegreiflich warum der VEBU so jemandem eine Bühne bietet. Auf seiner Homepage findet man übrigens nichts was gegen den Veganismus spricht….  Auch negativ die Rolle des VEBU, welcher Herrn Kaplan angefahren habe er sei ja erst seit 5 Jahren vegan, obwohl er seit 20 (oder 25?) jahren für Tierrechte kämpfe. Lieber VEBU, wer konventionelle Massentierhaltung und somit Tierquälerei ausstellt sollte den Ball flach halten.

Die Diskussion zwischen Duve und Kaplan war wunderbar und sehr aufschlussreich. Besonders hervorzuheben ist die Vegane Gesellschaft, welche zunächst vor Valess protestiert hat und danach in der Podiumsdiskussion einen Redebeitrag brachte, in dem sie ihren Missmut gegenüber der Teilnahme von Valess deutlich machten und eine reine vegane Messe, welche den Schwerpunkt Bio und Fairtrade hat angekündigt haben. Deutliche Zustimmung folgte auf diese Aktion

  • Zusammenfassung:
  1. Wunderbar, dass es endlich eine vegetarische Messe gibt
  2. Großartig, dass sie soooo gut besucht wurde
  3. Interessante Wahl der Aussteller, kann jedoch ausgebaut werden
  4. VALESS hat nichts!!!!! auf solch einer Messe zu tun
  5. Ich ziehe den Hut vor der Veganen Gesellschaft Deutschland, welche den Mut hatte den Mund aufzumachen
  6. Mein Ansehen vom VEBU ist deutlichst gesunken
  7. Ich freue mich ungemein auf die erste vegane Messe im Herbst , die Veganfach

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lecker Weihnachtsbraten

Weihnachten, das sog. Fest der Liebe und trotzdem ist es der Feiertag bei dem mehr Tiere den je ihr Leben lassen müssen. Gänse- Enten oder Putenbraten steht bei  vielen auf dem Tisch. Woher diese Tiere kommen kann man im obigen Video sehen!

Machen Sie Weihnachten zu einem richtigen Fest der Liebe und lassen Sie kein Tier sterben!

Empfehlen kann ich die vegane Ente von Vantastic Food, dies ist das beste „Fake“ Produkt, dass ich je gegessen habe. es hat eine art haut, fasern und schmeckt umwerfend echt. Auf dem Foto sehen Sie die von mir zubereitete vegane Ente. Wirklich unglaublich lecker gewesen, auch Fleischesser die davon probierten konnten kaum glauben, dass dies ein veganes Produkt war. Keine Lust auf Ente? Klicken Sie hier für ein ganzes veganes Weihnachtsmenü!

 

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Putenfleisch – Zart und Mager

Komischer Name für nen Artikel aus einem veganen Blog? Der Name beschreibt wohl was die meisten über Putenfleisch denken. Mit dem Wissen über Puten und die Produktion hört es dann nun aber auch schon auf. Der heutige Blogeintrag ist den etwa 10 Millionen Puten gewidmet, die allein in Deutschland jährlich ihr Leben lassen müssen.

  • Vorwiegend werden Tiere der Rasse Big 6 gezüchtet, diese vervielfachen ihr Gewicht in 20 Wochen um das 400 Fache!
  • pro Quadratmeter werden etwa 2,5 Tiere gehalten
  • Auslebung der Grundbedürfnisse ist nicht möglich, in der Natur verbringt die Pute etwa die Hälfte ihrer Wachen Zeit mit Nahrungssuche. In der Mast sind dies 15 Minuten, die restliche Zeit versuchen sie sich zu beschäftigen durch Picken der Artgenossen oder Picken im Kot. Puten schlafen für gewöhnlich auf Bäumen, in der Intensivhaltung gibt es keine Sitzstangen,durch die Hohe Besatzdichte können sie kaum zur Ruhe kommen
  • Unzählige Krankheiten, vor allem durch zu schnelle Gewichtszunahme und schlechter Zustände durch Intensivhaltung: Brustblasen, Verformung der Gelenke, Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vorsorglich wird Antibiotika verabreicht, welches im Fleisch enthalten bleibt und beim Menschen zu einer Antiobiotikaresistenz führen kann!
  • Betäubung für Schlachtung: Entweder durch CO2 (Bewusstlosigkeit erst nach einer Minute)Erstickungskampf oder durch Wasserbetäubung, hierfür werden die Tiere kopfüber in Bügel gehängt, was zu Knochenbrüchen kommt und in 80-90% zu Verletzungen führt (Das Betäuben erfolgt in Akkordarbeit). Die Tiere werden in Wasser getaucht und bekommen einen Stromschlag, viele der Tiere sind nicht ausreichend betäubt und werden unbetäubt geschlachtet

Sehen Sie hier die Wahrheit!

mehr Informationen? Klicken Sie hier

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Opiate im Käse!

Viele Menschen essen ihn, auch Vegetarier, dabei ist Käse oftmals nicht mal vegetarisch, denn einiger Käse wird mit Lab produziert, dass aus dem Magen der Kälber kommt. Aber das soll heute nicht das Thema sein.

Ist Käse eine Droge?!

„Was? Wer denkt sich denn so einen Mist aus?“ mögen manche nun denken. Doch lesen Sie weiter, ich bin sicher sie werden erstaunt sein.

Im Käse befinden sich Casomorphine, welche zu den Morphinen gehören und somit Opiate darstellen, welche süchtig machen. Die Wirkung ist eine leichte Schmerzlinderung und Beruhigung. Dies hat ja auch einen evolutionären Sinn. Denn die Muttermilch trägt somit dazu bei den Säugling zu beruhigen.  Weiter findet sich Phenylethylalamin im Käse, was auch in Schokolade zu finden ist und auch dieser Stoff kann zu einer Sucht führen.

Nein dies hat sich niemand in einem stillen Kämmerchen ausgedacht, diese und weiter Ausführungen sind auf den Mediziner Neal Barnard zurückzuführen, den Vorsitzenden des Washington Center for Clinical Research.

Quelle: Neal Barnard, Breaking the food seduction, New York, 2003

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Vegan im Alltag

Beinahe hatte ich es schon vergessen, aber auf Wunsch möchte ich heute beschreiben, wie ich im Alltag vegan lebe

Bekleidung ist wohl das einfachste. Ich trage keine tierischen Materialien, keine Wolle, kein Leder, kein Pelz und keine Seide. Auch meine Schuhe sind vegan. Ich besitze zwar noch Ledergürtel und eine Lederjacke, diese trage ich aber nicht

Tierversuche: Zu Hause ausschließlich tierversuchsfreie und vegane Kosmetik. Tabletten nehme ich nur wenn es wirklich unbedingt nötig ist. Kopfschmerztabletten nehme ich aus Prinzip nicht (hatte noch nie richtig schlimme Kopfschmerzen).

Unterhaltung: Ich besuche weder Zoo noch Zirkus. Ich gehe jedoch ab und an in Zoogeschäfte, die Tiere führen. Nicht aber um dort zu kaufen, sondern um nach den Tieren zu schauen und ggf das Veterinäramt zu informieren (Dies war vor einigen Monaten der Fall, als 2 Laubfrösche in einer winzigen Plastikdose aufbewahrt wurden)

Essen: Zu Beginn war ich Homevegan (Zu Hause kompl. vegan, außerhalb eben vegetarisch wenn es nicht anders ging). Jetzt bin ich konsequenter. Gibt es nichts veganes auf der Speisekarte, frage ich nach und lasse mir eben extra etwas anfertigen. Zum Beispiel ein Brötchen in der Mensa mit Salat, Tomate und Gurke (Kostet übrigens trotzdem genau so viel als wär Butter, Ei und Käse und Wurst noch mit drauf). In Restaurants findet man an sich immer etwas. Selbst wenn es Salat oder Spaghetti Aglio oli ist oder eben eine Pizza ohne Käse. Für Uni oder Ausflüge kann man sich aber auch einfach prima etwas in ner Dose packen und mitnehmen. Zunehmend frage ich bei Bäckern nach Zutatenlisten, wenn ich nicht sicher sein kann, dass etwas vegan ist. Gibt es keine, kaufe ich nichts. Mit der Zeit weiß man aber auch welche Produkte definitiv vegan sind und das Zutatenlisten lesen kann ich jedem nur empfehlen, oftmals ist so viel Schrott und Chemie in Produkten wo man es einfach nicht erwartet.

Vegan leben ist viel viel einfacher als man sich vorstellt. Give it a try…

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